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Stoppt den Radschnellweg RS2
Das Ziel ist ein SPNV [Schienenpersonen-Nahverkehr, d. Autor], der den Menschen eine komfortable Mobilität jenseits des Autos ermöglicht. – Oliver Krischer, NRW-Verkehrsminister zur Reform des Schienenverkehrs

Stoppt den Radschnellweg RS2

„Die Gründung der Westmünsterlandbahn GmbH (WMB) geht auf die im Jahr 2021 gegründete Initiative „Stoppt den Radschnellweg RS2“ zurück. Die Gründer der Initiative waren Christof Giesers, Rainer Sauer und Dr. Andreas Klöcker, M. A.

Auf dieser und den folgenden Seiten erhalten Sie Informationen darüber, warum die Initiative gegründet wurde, was sich hinter dem Projekt „Radschnellweg“ (RS2) sowie der daran geübten Kritik verbirgt und warum es dazu kein Bürgerbegehren bzw. keinen Bürgerentscheid gab. Auf den Seiten zur Westmünsterlandbahn wird erläutert, wie aus der Initiative ein Eisenbahninfrastrukturunternehmen wurde.“

Die Initatoren befürworten das Radfahren in Bocholt - allerdings nicht auf der Bahntrasse BOH - COE. Quelle: pixabay.com Waid 1995Die Initatoren befürworten das Radfahren in Bocholt - allerdings nicht auf der Bahntrasse BOH - COE. Quelle: pixabay.com Waid 1995

 

Fahrradfahren liegt voll im Trend – in Bocholt nicht erst seit der Diskussion um einen sogenannten „Radschnellweg“, den RS2. RS2 deshalb, weil sich im Ruhrgebiet der RS1, teilweise auf Strecken ehemaliger Zechenbahnen, seit Jahren im Bau befindet. Allerdings wurde bisher nur ein Bruchteil der gesamten Strecke realisiert. Die Kosten dafür sind bis heute nahezu „explodiert“.

 

Unsere Region, das westliche Münsterland, eignet sich besonders gut für das Radfahren: flaches Land, kaum Steigungen, viel Grün, eine starke ländliche Prägung und – besonders wichtig – ein sehr gutes, auch überregionales Radwegenetz. Ob in der Stadt, entlang von Straßen oder im Umland abseits des motorisierten Verkehrs zwischen Feldern und Wiesen: Bocholt und seine Umgebung bieten vielfältige Möglichkeiten, mit dem Fahrrad ans Ziel zu kommen. Allerdings ist das Netz teilweise auch marode und sanierungsbedürftig, sodass sich die berechtigte Frage stellt: Braucht Bocholt, braucht die Region zusätzlich noch einen „Radschnellweg“ auf einer stillgelegten Bahntrasse? Aus meiner persönlichen Sicht wohl kaum.

 

Zumal der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V. (ADFC) bereits 2019 den Radweg von Isselburg nach Velen, der entlang der Aa und teilweise der B67 verläuft, als besonders gelungen und empfehlenswert zertifiziert hat.

 

Eine Landschaft, die in Bocholt und Umgebung zum Fahrradfahren einlädt. Quelle: www.pixabay.com/deEine Landschaft, die in Bocholt und Umgebung zum Fahrradfahren einlädt. Quelle: www.pixabay.com/de

Die für die Zukunft und im Zuge der Verkehrswende dringend benötigte Bahntrasse darf nicht leichtfertig für den RS2 geopfert werden. Quelle: www.pixabay.com/Sabine Kroschel Die für die Zukunft und im Zuge der Verkehrswende dringend benötigte Bahntrasse darf nicht leichtfertig für den RS2 geopfert werden. Quelle: www.pixabay.com/Sabine Kroschel

 

„Die Städte Bocholt und Rhede sind der Überzeugung, dass ein sogenannter „Radschnellweg“ (RS2) zwischen den Gemeinden die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger deutlich verbessern würde. Beide Städte gehen davon aus, dass täglich etwa 5.000 Radfahrerinnen und Radfahrer den RS2 nutzen würden, um zwischen Wohnort und Arbeitsplatz zu pendeln oder ihn in der Freizeit zu nutzen.

 

Geplant ist der Bau des RS2 auf der seit 1975 stillgelegten Bahntrasse, auf der früher Züge zwischen Bocholt, Borken und Coesfeld verkehrten. Auf einem Teil der Strecke fährt bis heute die sogenannte „Baumbergebahn“, die Coesfeld mit dem Oberzentrum Münster verbindet und sich aufgrund der hohen Nachfrage seitens der Bürgerinnen und Bürger großer Beliebtheit erfreut.

 

Gegen die Pläne der Städte Bocholt und Rhede regt sich bis heute heftiger Widerstand aus weiten Teilen der Bevölkerung.

 

Die überwiegende Mehrheit der Kritikerinnen und Kritiker des RS2 bevorzugt eine Wiederaufnahme der Bahnverbindung nach Coesfeld, da aktuell lediglich der sogenannte „Sprinterbus“ (S75) Bocholt mit Münster verbindet. Dessen Kapazität reicht jedoch bereits heute häufig nicht mehr aus und stellt keine ausreichende Antwort auf die Herausforderungen einer „Mobilität von morgen“ beziehungsweise „Mobilität für alle“ dar.

 

Die Initiative „Stoppt den Radschnellweg RS2“ versuchte, das Vorhaben über ein Bürgerbegehren mit anschließendem Bürgerentscheid zu stoppen.“

 

Auf den Folgeseiten erhalten Sie in kompakter Form einen chronologischen Überblick über die Ereignisse und Erläuterungen über "Erklär-Videos"

Initiatoren des Bürgerbegehrens (v.l.n.r): Dr. Andreas Klöcker M.A., Rainer, Sauer, Christof GiesersInitiatoren des Bürgerbegehrens (v.l.n.r): Dr. Andreas Klöcker M.A., Rainer, Sauer, Christof Giesers

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Das Ziel ist ein SPNV [Schienenpersonen-Nahverkehr, d. Autor], der den Menschen eine komfortable Mobilität jenseits des Autos ermöglicht. – Oliver Krischer, NRW-Verkehrsminister zur Reform des Schienenverkehrs

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